Opa erzählt gern Geschichten. Anders als seine kleine Schwester Marie weiß Lukas inzwischen, dass sie selten wahr sind.
Opa wohnt in einem alten, windschiefen Haus am Waldrand. Immer wenn Lukas und seine kleine Schwester Marie ihren Opa besuchen, erfindet er allerhand Quatsch. Diesmal behauptet er dreist, dass der Nikolaus früher bereits am 1. Dezember zu den Kindern gekommen wäre. Und dass er nur deshalb inzwischen am 6. Dezember kommt, weil ihm damals, als Opa und sein Bruder jung waren, eine etwas peinliche Geschichte passiert ist. Denn der Nikolaus hätte damals ein paar Schnäpse zu viel getrunken, dadurch in der Nacht die Kontrolle über seinen Schlitten verloren und wäre – Rumms – in Opas Schornstein gelandet. Lukas kennt seinen Opa inzwischen und weiß, dessen Geschichten sind selten wahr. Aber solange sie ihn gut unterhalten, soll ihm das egal sein.
“Warum der Nikolaus erst am 6. Dezember kommt”
Von Beate Dölling
Gelesen von Matti Krause
Regie: Clarisse Cossais
Ab 6 Jahren
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2012
Am 18.10. hatte ich im Rahmen des Kinder- und Jugendliteraturtages in Bernau in der Stadtbibliothek vor zwei dritten Klassen gelesen. Ich habe mich auch sehr gefreut, dass die Bibliothek einige von meinen und unseren Büchern, die ich mit Didier Laget zusammen geschrieben habe, in ihrem Sortiment hatten.
Am Sonntag, den 15. Oktober um 7:30 Uhr, im Deutschlandfunk Kultur, beim Kakadu für Frühaufsteher, wird wieder meine Geschichte „Schwimmen gehen“ gesendet, gelesen von Rosario Bona. Ab 7 Jahren.
Eine Erzählung aus dem Buch: ‘Du bist sowas von raus! Echte Geschichten aus der Arche.‘ Darin geht es um einen Tisch – und ums Schwimmen gehen.
Der Tisch am Straßenrand hat bestimmt einmal in einem Wohnzimmer gestanden, denkt Vin. Oder in einer Küche. Und eine Familie hat daran gesessen und gegessen, geredet und gespielt. Vin nimmt den Tisch mit nach Hause. Ihre neue Wohnung ist klein, der Tisch wird Platz wegnehmen, aber vielleicht gewöhnen sich Mama und Angelina daran. Und wenn dann Papa zu Besuch kommt, dann könnten sie vielleicht alle zusammen an dem Tisch sitzen. Denn ein Tisch ist nicht nur ein Tisch. Ein Tisch ist auch eine Chance.
Am 20. September bin ich zum “38.Tag der Gegenwartsliteratur“ nach Eisenhüttenstadt eingeladen worden. Dort habe ich vor einer siebten und achten Klasse aus meinem Buch „Totalabsturz“ gelesen. Thema: Alkohol. Das Buch ist in der Carlsen-Clip-Serie erschienen und hat – wie alle Bücher aus der Reihe – ein kostenloses Unterrichtsmodell.
Eine Spinne und ihr Netz (imago / blickwinkel/ H.-J. Zimmermann)
Eine kleine Baldachinspinne macht sich mit ihrer Familie auf nach Berlin. Doch dort ist alles sehr anders und abenteuerlicher, als sie es kennen.
Lilli ist eine kleine Baldachinspinne. Am seidenen Faden fliegt sie mit ihrer Familie nach Berlin, um dort zu überwintern. Sie finden eine kuschlige Wohnung, die zum Glück nicht zu sauber ist. Dort machen sie es sich hinter dem Sofa bequem. Lilly und ihre Schwester Tilla gehen in die Spinnenschule, aber die sieht ganz anders aus als bei den Menschen. Da muss man nicht still sitzen, da läuft man herum und trifft andere Spinnen, die einem erzählen, was so los ist. Lilly freundet sich mit J.J., einer Bodenspringspinne an und meint, die gefährliche Theraposa blondi zu treffen, die es eigentlich nur in Südamerika gibt. Im Badezimmer wird es dann so richtig abenteuerlich. Es ist halt immer was los, im Leben einer Baldachinspinne…
Am seidenen Faden nach Berlin
Von Beate Dölling
Regie: Klaus-Michael Kingsporn
Sprecherin: Carmen-Maja Antoni
Ton:Andreas Narr
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2007
… kommen von überall. Manchmal auch unterwegs, auf dem Fahrrad, wenn man ein Haus sieht, mit einem Baum und zwei Mädchen. Vielleicht wird ein Buch daraus?
Der “Zauberwald” bei Ramsau in Bayern (picture alliance / Markus C. Hurek)
Tom und Nils wollen bei Oma auf dem Land zelten und nachts allein in den Zauberwald. Nur leider soll Fiona, Toms kleine Schwester, mit ihnen im Garen schlafen. Da gibt es nur eins: Sie müssen dem Mädchen richtig Angst machen. Aber Fiona lässt sich nicht vertreiben.
Die beiden Cousins Tom und Nils dürfen bei Omas Familienfeier im Garten zelten. Der grenzt an den alten Wald, und man munkelt, dass dort die Bäume sprechen können und auch schon Leute im Sumpf verschwunden sind – der richtige Ort also, um in der Nacht ein gefährliches Abenteuer zu erleben. Denn die beiden sind Krieger und eine Schlacht im Wald haben sie schon seit langen geplant. Nur leider darf Toms kleine Schwester Fiona mit ihnen zelten. Mit einem kleinen Mädchen an der Backe sehen die beiden Jungs jedoch ihr großes Abenteuer im Zauberwald gefährdet. Daher versuchen sie, Fiona aus dem Zelt zu ekeln, ihr Bange zu machen. Aber Fiona gibt nicht so leicht auf. Heimlich folgt sie den Jungen in den Wald. Und so beginnt für die drei ein Abenteuer, mit dem Tom und Nils nie gerechnet hätten.