Tinte statt TikTok!
Schreibworkshop in der Volkshochschule in Osnabrück.
Diverse Lesungen finden den gesamten Herbst über in Berlin, Barnim, Gransee und Schwerin statt sowie in Bad Essen – im Rahmen der Bad Essener Musik- und Lesetage.
haben Henrike Wilson (Künstlerin, Illustratorin, Autorin) und ich einen unserer beliebten Schreib- und Malworkshops in der ZLB – Zentral- und Landesbibliothek, in Berlin-Kreuzberg, geleitet.
Gemeinsam mit der 4 a der Emanuel-Lasker- Gemeinschaftsschule aus Berlin-Friedrichshain haben wir – inspiriert von einer Szene aus dem Buch „Himbeereis am Fluss“ der norwegischen Autorin Maria Parr – unsere Ängste erkundet und uns mutig den Monstern genähert.
Aus dieser intensiven und kreativen Auseinandersetzung ist ein wunderbares Buch entstanden.
Hier ein paar Einblicke ins Buch:







Das Workshop-Team: Henrike Wilson und ich.





Feedback der Lehrerin, Kerstin Unseld:
“Ich wollte mich nochmal für den tollen Workshop am Dienstag bedanken! In den letzten Jahren habe ich an vielen Workshops teilgenommen, aber noch nie wurden alle Kids so abgeholt.”
Am 16. September war ich im Schiller-Gymnasium, in Berlin-Charlottenburg, zu Gast, bei der Klasse 8e4.
Zuerst habe ich aus dem Krimi: „Lügenbeichte“ gelesen und dann haben sich die Jugendlichen auf einen kleinen Schreibworkshop eingelassen.
Hier ein kleiner Bericht über die Veranstaltung, in dem eine Schülerin genau auf den Punkt bringt, was einen guten Text ausmacht.

Drei Stunden pro Tag, eine ganze Woche lang, ging der Kiez-Schreibworkshop mit integrierter Malwerkstatt in Berlin-Lichtenrade. Mit dabei: sieben Kinder und Jugendliche zwischen neun und sechzehn Jahre – alle begeistert vom Schreiben, so sehr, dass sie auch außerhalb der Schule, also „freiwillig“ schrieben, sogar in den Ferien.

In einer Woche sind wunderbare Arbeiten entstanden, dank Julia Risse, Medienpädagogin aus der Bibliothek Lichtenrade, die das Projekt ins Leben gerufen hat. – Ein Projekt von OURTREACH gGmbH, gefördert durch „Gemeinsam in Tempelhof-Schöneberg – Demokratie leben!“

Für die tollen Bilder und Titelgrafik war die Künstlerin Henrike Wilson mit an Bord.

… und mein schwarzes Huhn aus Hohenbutzen ist auch dabei.
Ab heute im Deutschlandradio zu hören:
“Tim schnüffelt”
Mein neues Buch ist da: Das schwarze Huhn von Hohenbutzen
Wieder mit ganz tollen Illustrationen von Tine Schulz.


Hier im Future-Space, wo nicht nur ein Model eines Flugtaxis steht, mit dem wir demnächst durch die Städte fliegen werden…

… sondern gleich am Eingang ein Synthesizer piept, weil er mit einem Detektor für kosmische Myonen verbunden ist und die eingefangenen Teilchen in Töne umwandelt – in dieser spacigen Atmosphäre fand unser fünftägiger Schreibworkshop im Rahmen der Kassler MINT-Ferien statt.

Während in uns Ideen brodelten und sprudelten und verarbeitet wurden …

… und überarbeitet wurden …

… und überarbeitet wurden …

… und wieder überarbeitet wurden, schnurrte und surrte neben uns …

… der 3-D-Drucker, der unermüdich an der Fertigstellung eines Müllmonsters arbeitete. – Ein Planetensystem war auch schon programmiert und würde über Nacht laufen.

Anschließend gab mir Rico Janusch, Leiter des Future Space eine Tour durch das SFN (Schülerforschungszentrum Nordhessen), wo auch fleißig geforscht wurde, z.B. an einer Gebärdenhand, die durch einen Platinencomputer (Raspberry Pi) kontrolliert wird und mit einem 3-D-Drucker hergestellt wurde. Man spricht ins Mikro und die Hand übersetzt in Gebärdensprache.

Ein Schnellkochtopf wurde umfunktioniert, um Wolken zu züchten. (Mit eingebautem Sichtfenster im Deckel). Desweiteren werden hier Spiele entwickelt, Algen für Bepflanzung an Fassaden gezüchtet, die CO 2 binden oder am Elektronenmikroskop geforscht.

… falls man mal einer Brackwespe tief in die Augen schauen möchte.

Solche Elektronenmikroskopse sind oft nicht mal an Unis frei zugänglich, aber hier darf jedes Kind ran und lernen, wie man es bedient.

Auch im hochsensiblen Laserlabor darf geforscht werden. Die Laser- und Fotodioden, Avalanche-Dioden, die einzelne Lichtteilchen nachweisen können, befinden sich auf einem Schwebetisch, der verhindert, dass Erschütterungen vom Boden auf die sehr (!) empfindlichen Geräte übertragen werden. Im SFN gibt es u.a. noch ein Chemielabor, Biologielabor und sogar eine große Sternwarte mit auffschiebbarem Dach und drei verschiedenen Teleskopen.
Und für alle Lego-Fans …

… gibt es eine Werkstatt für programmiertes Lego. Hier Minerva mit ihrem selbst programmierten Renn-Auto.